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Einweihung des dezentralen Denkmals für Eduard Rosenthal

Kunst & Ausstellungen

Bohrung Villa Rosenthal_Hoheisel und Knitz ©Thomas Müller.jpg
Bohrung Villa Rosenthal_Hoheisel und Knitz ©Thomas Müller.jpg
Donnerstag, 24.09.2020 , 16:00 Uhr, FSU Aula
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Einweihung des dezentralen Denkmals für Eduard Rosenthal

Horst Hoheisel und Andreas Knitz realisieren ihren Siegerentwurf des Botho-Graef-Kunstpreises 2018 zur Würdigung von Eduard Rosenthal an fünf dezentralen Standorten in Jena, Weimar und Erfurt.

2018 gewannen die beiden Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz mit ihrer Idee "Einblicke. Erkundungsbohrungen nach einem verschwundenen Bildnis" den Botho-Graef-Kunstpreis der Stadt Jena. JenaKultur schrieb in Kooperation mit der Universität Jena den Preis als beschränkten Wettbewerb für ein dezentrales Denkmal aus. Gewürdigt werden sollte der Rechtswissenschaftler, liberale Politiker und kulturell wie sozial engagierte Bürger Eduard Rosenthal (1853–1926) an seinen verschiedenen Wirkungsorten in Thüringen.

Der Entwurf von Hoheisel und Knitz für das dezentrale Denkmal sieht vor, in die Fassaden der fünf Gebäude, die die wichtigsten Lebens- und Wirkungsorte Eduard Rosenthals darstellen, jeweils an prominenter öffentlicher Stelle eine Kernbohrung von 25 cm Durchmesser durch das Mauerwerk durchzuführen und in diese Löcher eine Glasscheibe einzusetzen, in der eine eingravierte Inschrift auf Eduard Rosenthal und sein Wirken in Bezug auf diesen besonderen Ort verweist. Der Betrachter kann sich somit gezielt auf eine Spurensuche begeben.

Die Einweihung des dezentralen Denkmals findet nun am 24. September 2020 an den drei Standorten in Jena – dem Universitätshauptgebäude, dem Volkshaus und der Villa Rosenthal – statt. Beginnend mit einem Festakt in der Aula des Universiätshauptgebäudes wird eine theaterinszenierte Führung unter der Regie von Anke Heelemann die Standorte performativ und erlebnisreich miteinander verbinden. Den feierlichen Abschluss bildet die Villa Rosenthal.
Der Standort des ehemaligen Fürstenhauses in Weimar, welches damals Sitz des Thüringer Landtages war (heute Hochschule für Musik "Franz Liszt") sowie der heutige Standort des Thüringer Landtages in Erfurt werden zu einem späteren Zeitpunkt eingeweiht werden. 

Das dezentrale Denkmal wird über ein interessantes Rahmenprogramm vermittelt. Ein Katalog mit dem Titel "Erkundungsbohrungen. Ein dezentrales Denkmal für Eduard Rosenthal", hrsgg. von Verena Krieger und Jonas Zipf, der das gesamte Projekt aufarbeitet, ist bereits im April diesen Jahres bei VDG Weimar unter der ISBN 978-3-89739-943-3 erschienen.
Eine interaktive Website liefert umfangreiche und tiefergehende Informationen zu Rosenthal und die fünf Denkmal-Standorte. Sie geht mit der Einweihung am 24.9.2020 online.
Anfang Oktober erscheint ein Dokumentarfilm zu Rosenthal von Torsten Eckold und Dietmar Ebert.
Die theaterinszenierte Führung von Anke Heelemann wird zu weiteren fünf Terminen im September und Oktober als öffentliche Touren auf den Spuren Eduard Rosenthals in Jena angeboten. Die Stadtspaziergänge können in der Jena Tourist Information gebucht werden (27.9., 2.10., 4.10., 10.10. und 11.10. jeweils 15 Uhr ab Universitätshauptgebäude). 

Weitere Informationen finden Sie unter www.eduard-rosenthal.de und twitter.com/kunstpreisjena#dasverschwundenebildnis .

Veranstaltungsort
FSU Aula
Fürstengraben 1
07743 Jena

Veranstalter
JenaKultur

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